#Berlin

Hello Peeps,

Wie schnell vier Tage vergehen können! Gerade noch in Berlin und morgen schon wieder zu Hause. Unglaublich. Also ich muss ehrlich zu geben, dass Berlin nicht meine Stadt ist. Für ein paar Tage lohnt es sich immer, in die Hauptstadt zu reisen, aber mehr als eine Woche würde mich Berlin nicht reizen.

Um 7:20 ging mein Flug Richtung Berlin. Ich bin mit Airberlin geflogen und die Flugdauer betrug 1h und 10min. Der Flug war wirklich angenehm, da fast nur Business Leute im Flugzeug waren.  Um 8:30 sind wir dann gelandet. Da ich nur einen Handgepäck Koffer dabei hatte, konnte ich direkt an den Fließbändern vorbei laufen, Richtung Ausgang.  Vom Flughafen aus, hab ich dann zuerst einen Bus genommen, der ca. 45min bis hin zu Alexander Platz gebraucht hat. Von dort aus ging es weiter mit dem Bus 248 zur Warschauer Straße. Ich kann euch sagen, Handgepäck Koffer bzw. generell Koffer, sind eher unpraktisch für die Bahn und Busfahrt. Sie nehmen einfach viel zu viel Platz weg. Da wäre eine Reisetasche schon praktischer gewesen, auch wenn man dann am Ende sicher eine ausgekugelte Schulter hat.

Ich wollte euch ja noch erzählen, warum ich überhaupt in Berlin bin. Der Hauptgrund ist eigentlich, dass ich mich hier mit 5 Mädels treffe, die ich alle in Amerika kennengelernt habe, als ich dort als Austauschschülerin gewesen bin. Seitdem versuchen wir uns jedes Jahr einmal zu treffen. Da wir alle Austauschschülerinen waren, konnte man die Probleme der Anderen viel besser verstehen. Wir haben alle dasselbe „durchgemacht“. Es gab viele schöne Momente, aber auch schwierige Situationen. Dadurch sind wir ziemlich enge Freunde geworden und ich finde es richtig schön, dass ich internationale Freunde auf der ganzen Welt habe. Wir bestehen aus 2 Deutschen, eine Neuseeländerin, einer Engländerin und die Letzte im Bunde kommt aus der Slowakei.

Da für die meisten die Anreise sehr kostspielig ist, haben wir ein Hostel gewählt, indem wir zu sechst in einem Zimmer sein konnten. Erstens war das günstiger als ein Hotel und zweitens konnten wir bis tief in die Nacht einfach quatschen. Es tat wirklich gut, mal wieder ein paar Tage nur Englisch zu reden. Unser Hostel hieß „Sunflower Hostel“ (Hab euch den Namen direkt verlinkt). Ich muss ehrlich sagen, als ich zum aller ersten Mal dieses Hostel betreten habe, dachte ich , wo bin ich denn hier gelandet. Dort hingen Kühe an der Decke, die Wände waren in einem  dunklen Pink gestrichen und alles sah eher so „hippi-mäßig“ aus. Die Leute, die dort gearbeitet haben, waren aber sehr nett. An der Rezeption hat man sein Bettzeug bekommen und einen Pin.  Das ganze Hostel ist in kleinen Wohnungen unterteilt. Eine Wohnung hat ca. 5 Zimmer, eine Küche, ein Badezimmer mit zwei Duschen und einem Klo. Um in die unterschiedlichen Wohnungen zu gelangen, braucht man diesen Pin. Das Schloss sieht aus wie das von einem Tresor. Für die eigentlichen Zimmer, hat man dann einen Schlüssel. Diesen muss man jedes Mal abgeben, wenn man das Hostel verlässt.

Nachdem wir dann alle unsere Betten bezogen haben, haben wir uns in die Lobby gesetzt, da es dort kostenloses Wlan gab. Die Preise der Getränke waren relativ human, sodass wir uns erstmal ein kaltes Bier gegönnt haben. Den ersten Abend haben wir dann im Hostel verbracht, da alle sehr müde waren.

Am nächsten Morgen ging es dann erstmal in ein nahe gelegendes veganes Café. Das Café hieß „Goodies“. Es sah wirklich toll. Ich habe mir einen Früchte Smoothie bestellt. Dieser war wirklich gut! So lecker. Meine Freunde haben sich u.a. einen Cafe, einen Beagle und einen Obstsalat bestellt. Alles soll wirklich sehr gut gewesen sein. Dafür bezahlt man auch mal etwas mehr als sonst ;). Wir saßen eine gute Stunde vor dem Café und haben die Leute beobachtet, die an uns vorbei liefen. Des Weiterem hatten wir eine super Sicht auf die O² Arena.

Nach dem Frühstück ging es dann zu Fuß zur Berliner Mauer. Von dort aus weiter an die Spree. Natürlich haben wir uns auch den Reichstag, das Brandenburger Tor und den Fernsehturm, sowie den Alexander Platz angeguckt. Nachdem die Sightseeing Tour zu ende war, hab ich mich dann für paar Stunden verabschiedet, um meine Freundin aus der Uni zu treffen.

Wir haben uns in der „Monkeybar“ getroffen. Dies liegt über dem 25hours Hotel. Die Sicht war atemberaubend schön. Man hat einen tollen Ausblick über den Zoologischen Garten gehabt. Zum Glück haben wir einen Platz direkt am Fenster bekommen. Die Inneneinrichtung der Bar, hebt sich sehr stark von anderen Bars ab. Holzstämme werden in der Chil-Zone als Tische benutzt. Was mir sehr gefallen hat, dass es sehr viele Steckdosen gab. Das waren gute Voraussetzungen um an der Präsentation für die Uni zu arbeiten. Für etwas Stärkung zwischen durch haben wir uns Süßkartoffeln und einen wirklich süßen, aber sehr erfrischenden Eistee bestellt. Die Preise waren sehr human, sodass man wirklich kein schlechtes Gewissen haben musste. Die Zeit verging leider wie um Fluge. Ich wäre noch gerne länger geblieben. Die Bar ist sehr zu empfehlen. Also falls ihr mal in Berlin seid, hier müsst ihr auf jeden Fall hin!

Gegen Abend war ich dann wieder im Hostel. Meine Freunde waren gerade dabei zu kochen. Zum Abendessen gab es dann Spaghetti Bolognese mit einem leckeren Wein. Auch diesen Abend blieben wir wieder im Hostel. Klingt für euch vielleicht alles etwas langweilig, aber wenn man sich nur einmal im Jahr sieht, hat man wirklich viel zu bereden. Es war wirklich gemütlich in der Gemeinschaftsküche. Zwischen durch kamen immer mal wieder Leute, die sich zu uns setzten und mit uns ein Bier tranken. So würde ich mir einen Abend vorstellen, wenn man als Bagpacker durch  Australien reist. Ein gutes Hostel und viele Leute, die man kennen lernt.

Das Wetter am nächsten Tag war leider nicht so gut. Deshalb wurde dann, zwar nicht einstimmig, entschlossen, dass wir ins technische Museum gehen würden. Ich muss zu geben, es war teilweise wirklich interessant. Der Teil, in dem man Seemannsknoten selber ausprobieren konnte, hat mir am besten gefallen. Ich bin eher so der Typ – try it yourself.

Nachdem wir mindestens vier Stunden in dem Museum verbracht hatten, ging es weiter nach Berlin Kreuzberg, in ein wirklich tolles indisches Restaurant. Es war so lecker dort und ich würde dem Koch 10 von 10 Punkten geben. Auch das Ambiente war wirklich schön. Das Indische Restaurant hieß „Amrit“ und hat noch drei weitere Standorte in Berlin.

Danach sind wir noch etwas am Hakescher Markt spazieren gegangen und haben uns noch auf paar Drinks in eines der zahlreichen Cafés gesetzt. Also falls ihr auf der Suche nach einem Café seid, hier werdet ihr auf jeden Fall fündig!

Heute Abend geht es dann nochmal in eine Bar, die sich auf dem Platz „Neue Heimat“ befindet. Es soll wohl eine richtig tolle Location sein und wurde mir von sehr vielen Leute empfohlen. Dort könnte man auch gut Party machen. Mal sehen wie es wird 🙂

Das waren auch schon die Highlights meiner kleinen Berlin Reise. Morgen geht es auch schon wieder nach Hause. Diesmal aber mit dem ICE.

Ich hoffe der Post hat euch gefallen und ich würde mich wirklich über Feedback freuen. Den nächsten Post gibt es dann am Samstag 🙂 Ich wünsche euch bis dahin noch eine tolle Woche.

Xoxo T.r.

#berlin #travelling #friends #nightsout #drinks #vegan #bar

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